Mein Ansatz ist traumasensibel, körperorientiert.
Meine Arbeitsweise ist getragen von Zuwendung, Wohlwollen, Wertschätzung, Vertrauen, Verständnis, Respekt, Mitgefühl, und Achtsamkeit.
Verschiedenste Ereignisse und/ oder Erfahrungen hinterlassen Spuren in uns, die es unmöglich machen, das Leben zu genießen. Manchmal sind uns diese Ereignisse bewusst, weil wir sie als so intensiv erlebt haben, aber ganz häufig ist es nicht bewusst, weil es subtile Erfahrungen waren/ sind.
Wann ist Therapie sinnvoll?
Wenn Sie an Ihren Beschwerden leiden oder Ihren Alltag nicht mehr richtig bewältigen können. Wenn Sie den Modus von Überleben und Funktionieren verlassen möchten, und bereit sind für den Lebensmodus. Ihr Leben selbstsicher und selbstbestimmt in Vertrauen leben möchten.
Was verstehe ich unter Therapie (Traumatherapie)?
Klient*innen auf ihren Heilungswegen zu unterstützen und begleiten. So individuell wir Menschen sind, so individuell sind auch die Heilungswege. Als Therapeutin betrachte ich mich als Weg-Begleiterin. Wo meine Begleitung beginnt und wie lange meine Begleitung gewünscht wird, ist vom Zustand abhängig, in dem Sie mich aufsuchen. Als Therapeutin kreiere ich gemeinsam mit Ihnen einen Raum in dem Heilung möglich wird. Heilung ist ein innerer Prozess der möglich wird, wenn die äußeren Bedingungen stimmen. Die Polyvagaltheorie (Wissen und Verständnis über das Nervensystem) dient mir als Grundelement meiner individuellen Begleitung. Ich begleite Sie so bei Ihrem Anliegen, dass Sie sich gehalten und sicher fühlen. Das Gefühl von Gehalten werden und Sicherheit reguliert das Nervensystem, wodurch Neuverhandlung möglich wird. Therapie betrachte ich als einen gehaltenen Raum, in dem erkundet und erforscht werden kann. Ich begleite und unterstütze Sie beim Erkunden und Erforschen, des Denkens, Fühlen, Empfinden, Handeln und Erleben.
Therapie ist als Einzel- und Gruppenarbeit möglich.
Traumasymptome werden nicht durch das äußere Ereignis verursacht. Sie entstehen,
wenn überschüssige Energie nach dem traumatischen Erlebnis nicht aus dem Körper entladen wird.
Diese Energie bleibt im Nervensystem gebunden und kann auf Körper und Geist verheerende Auswirkungen haben. (Peter Levine)
Wiederholte Aktivierung der Entspannungsreaktion kann anhaltende Probleme im
Körper rückgängig machen und den durch Stress ausgelösten inneren Verschleiß heilen.
Dr. med. Herbert Benson
Somatic Experiencing (SE)
Somatic Experiencing wurde von Peter Levine entwickelt – einem Pionier in der Traumatherapie.
Die zentrale Idee: Trauma entsteht, wenn das Nervensystem in einer Schockreaktion stecken bleibt,
diese gebundene Energie nicht entladen kann.
"Ziel" von SE ist es, das Nervensystem Schritt für Schritt zurück in die Selbstregulation zu begleiten. Das geschieht nicht über intensive Konfrontation, sonder über behutsames Annähern. Der Körper kann nachholen was damals zum Zeitpunkt des Erlebens nicht abgeschlossen werden konnte.
SE-Traumaarbeit ist eine körperpsychotherapeutische Methode zur Bewusstmachung, Überwindung und Integration von traumatischen Erlebnissen.
Körperliche und seelische Verletzungen, die durch Geburtstraumen, Unfälle, Operationen, Gewalt, sexuellen Missbrauch, Krankheiten, Verlusterlebnisse etc. entstanden sind, können sich in Körper und Psyche als chronische Stresssymptome manifestieren. Oft erst Jahre nach dem traumatischen Erlebnis treten dadurch psychosomatische Krankheiten, Depressionen, Angstanfälle, Übererregbarkeit, Erschöpfungsreaktionen und andere Störungen in Erscheinung.
NeuroAffective Relational Model (NARM)
Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM) ist eine traumabasierte Psychotherapieform, die Entwicklungstraumata mithilfe einer Kombination aus psychodynamischen, körperzentrierten und beziehungsorientierten Ansätzen behandelt. Die Methode fokussiert aus das Erleben im gegenwärtigen Moment, die Auflösung von sogenannten Identitätsverletzungen (wie geringes Selbstwertgefühl oder Scham) und die Stärkung der Selbstregulation sowie der Beziehungsfähigkeit.
Dr. Laurence Heller (Begründer von NARM) kommentiert:
„Die spontane Bewegung in uns allen zielt auf Kontakt. Gleich wie zurückgezogen und isoliert wir sein mögen und ungeachtet der Schwere des Traumas, das wir erlebt haben, gibt es – gerade so, wie eine Pflanze sich spontan nach der Sonne zubewegt – in jedem von uns auf der tiefsten Ebene einen Impuls in Richtung Verbundenheit.
Derzeit befinde ich mich in Ausbildung dieser Fortbildungsreihe NARM.
Atemarbeit
Der Atem ist einer der direktesten Zugänge zum Nervensystem.
Er reagiert auf Stress – und er beeinflusst Stress. Atemarbeit bedeutet, den Atem nicht nur als Funktion, sondern als Spiegel des inneren Zustands zu begreifen.
- Regulativer Atem: Beruhigung des Vagusnervs. Der Atem wird langsam, gleichmäßig, rhythmisch. Das signalisiert dem Nervensystem: „Es ist sicher.“
- Atem als Spüranker: Hier geht es nicht um Technik, sondern um Wahrnehmung. Wo spüre ich den Atem? Wie verändert er sich? Was sagt er mir?
- Verbundener Atem: Ein kraftvoller Ansatz zur emotionalen und körperlichen Entladung. Hier wird ohne Pausen zwischen Ein- und Ausatmen geatmet, mit dem Ziel, blockierte Energie zu befreien. Wichtig: Nur mit Erfahrung und unter Anleitung.
Yoga
Das Wort Yoga kann übersetzt werden mit Verbindung, Vereinigung, Anbindung.
Yoga ist ein ganzheitlicher Ansatz.
Dieser in Indien entwickelte ganzheitliche Ansatz ist bereits über 5000 Jahre alt, und wird auch bei uns im Westen mehr und mehr geschätzt.
Sowohl körperlich, aber auch mental und emotional entwickelt sich durch diesen Ansatz Stabilität, mit gleichzeitiger Flexibilität. Wenn wir uns im Innern stabil fühlen, gleichzeitig ausreichend flexibel sind, um auf die unterschiedlichen äußeren Umstände reagieren zu können, ohne Verlust zu unserer Mitte, dann erleben wir Sicherheit.
Mein Yogaunterricht ist traumasensibel ausgerichtet. Traumasensibles Yoga unterscheidet sich vom klassischen Yoga. Es geht nicht um Leistung, Haltung oder Dehnung - sondern um:
- Selbstbestimmung („Du entscheidest, ob du die Übung machst“)
- Spüren statt optimieren („Wie fühlt sich das an?“)
- Langsamkeit und Sicherheit („Du darfst jederzeit aussteigen“)
Der Körper wird nicht verändert, vielmehr geht es um die Einladung, Kontakt aufzunehmen. Für viele ist das ein Schlüsselerlebnis: Sie spüren sich - ohne überfordert zu sein.
Das Praktizieren von Yoga, also wahrnehmungsorientierter Körperübungen und Atemübungen, die das Nervensystem regulieren, kann den Prozess Ihrer Therapie unterstützen. Auch unabhängig von einer Therapie kann Yoga innere Heilungsrozesse anstoßen.
Neuroaffektive Meditation
Meditation ist ein Geschenk für alle, die den Wert von Meditationen für innere Heilungsprozesse zu entdecken bereit sind.
Die Folgen traumatischer Erfahrungen lassen sich nicht weg meditieren. Sie sind in Form von Abspaltungen und Blockaden tief im Gehirn und dem ganzen Körper verankert. Die unterbrochenen Verbindungen zwischen Denken, Fühlen, Spüren und Handeln, zwischen Körper und Psyche, zwischen Herz und Verstand können aber durch Traumasensible-Meditation wiedergefunden, neu verknüpft und integriert werden.
Der Zustand von Meditation ist nichts was der Mensch willentlich beeinflussen kann. Was aber möglich ist, sind Bedingungen im äußeren zu finden, die dazu beitragen, dass die Meditation erfahrbar wird. Gerne kreiere ich gemeinsam mit Ihnen diesen äußeren Raum, damit sich Ihr innerer Raum für Heilung öffnen kann.
Neuroaffektive Meditation kann dazu beitragen, die Fähigkeit auszubauen, sich zu entspannen und zu erholen, sich mit anderen zu synchronisieren, Verständnis für das eigene Denken, Fühlen, Spüren, Handeln zu entwickeln. Diese Entwicklung trägt auch dazu bei, sich in andere hineinversetzen zu können. Ein Verständnis für das Gegenüber zu kultivieren.
Diese Form der Meditation kann den Therapieprozess unterstützen, aber auch unabhängig davon geübt werden.
Wenn meine Worte, um meine Arbeitsweise zu beschreiben, Sie auf irgendeine Weise erreichen, Sie berührt oder neugierig geworden sind, kontaktieren Sie mich. Gemeinsam erkunden wir, ob meine Arbeitsweise und ich zu Ihrem Anliegen und Ihrer Vorstellung passen.