Einzel- & Gruppentherapie
Gemeinsam heilsam – Heilsam gemeinsam
Ich biete Ihnen in meiner Praxis einen Raum für ein tieferes Selbst-Verständnis. Gemeinsam finden wir heraus, welche Hindernisse Ihnen im Weg stehen, das Glück, welches Ihre eigene Natur ist, wieder voll zu spüren.
In meiner Arbeit begleite ich Menschen mit Bindungs- und Entwicklungstrauma auf achtsame, körper- und beziehungsorientierte Weise. Ich nutze drei sich ergänzende Ansätze:
Somatic Experiencing (SE)
SE unterstützt die Regulation des Nervensystems und die Lösung von im Körper gebundener Stressenergie.
NeuroAffective Relational Model (NARM)
NARM erforscht Bindungsmuster und frühkindliche Prägungen, um Identitäts- und Beziehungsthemen zu verstehen und neue Wahlmöglichkeiten zu ermöglichen. (in Ausbildung)
NeuroAffective Developmental Psychology (NADP)
NADP begleitet die Nachreifung früher, präverbaler Entwicklungsprozesse und stärkt das innere Sicherheitsgefühl.
Alle Methoden würdigen Ihre bisherigen Überlebensstrategien, arbeiten ressourcenorientiert und in Ihrem Tempo.
Ich begleite Sie sowohl in der Einzeltherapie, wo individuelle Prozesse im Fokus stehen, als auch in der Gruppe, wo Resonanz, Co-Regulation und Zugehörigkeit erfahrbar werden.
Ziel ist nicht Reparatur, sondern Integration: wieder mehr Wahlmöglichkeiten, innere Sicherheit und lebendige Verbindung – zu sich selbst und zu anderen.
Mein Ansatz
Ressourcenorientiert, achtsam und respektvoll. Es geht nicht um Reparatur, sondern um Integration, Selbstregulation und lebendige Verbindung – zu sich selbst und zu anderen.
Wann eine Unterstützung hilfreich sein kann
- Emotionale Belastungen & Selbstbild
- Niedergeschlagenheit
- Angst- und Panikstörungen
- Selbstwertprobleme und mangelndes Selbstvertrauen
- Stress, Erschöpfung & körperliche Reaktionen
- Innere Unruhe und erhöhte Reizbarkeit
- Erschöpfungszustände
- Gedankenrasen und Gedankensprünge
- Schlafstörungen oder körperliche Beschwerden ohne organische Ursache
- Psychische und körperliche Reaktionen auf akute oder anhaltende Belastungen
- Lebenskrisen & Beziehungen
- Bewältigung von Lebenskrisen
- Orientierung, Entscheidungsfindung und Neuanfang
- Wiederholende Konflikte, egal in welchen Beziehungskontexten
- Erfahrungen mit Mobbing
- Spezifische Verhaltensmuster
- Essstörungen
- Zwang und Sucht
Somatic Experiencing – Trauma im Körper verstehen und lösen
Unser Körper erinnert sich.
Auch wenn ein belastendes Ereignis längst vergangen ist, kann das Nervensystem weiterhin in Alarmbereitschaft sein – oder sich zurückziehen und wie erstarrt wirken. Viele Menschen spüren das als innere Anspannung, unerklärliche Unruhe, plötzliche Überforderung oder als Gefühl von Abgeschnittensein.
Somatic Experiencing (SE) ist ein körperorientierter Ansatz zur behutsamen Verarbeitung von Trauma. Entwickelt wurde die Methode von dem Traumaforscher Peter A. Levine. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass Trauma weniger durch das Ereignis selbst entsteht, sondern durch die im Nervensystem gebundene, nicht vollständig abgeschlossene Stressreaktion.
Worum geht es bei Somatic Experiencing?
Wenn wir Bedrohung erleben, mobilisiert unser Körper enorme Energie – für Kampf, Flucht oder Erstarrung. Kann diese Reaktion nicht zu Ende geführt werden, bleibt ein Teil dieser Energie im Nervensystem gebunden. Das kann sich später in Form von Übererregung, Rückzug, Taubheit oder starken emotionalen Reaktionen zeigen.
Somatic Experiencing setzt nicht vorrangig bei der Geschichte des Erlebten an, sondern beim gegenwärtigen Körpererleben. In kleinen, gut dosierten Schritten wird das Nervensystem dabei unterstützt, die gebundene Aktivierung allmählich zu lösen. Dieser Prozess geschieht achtsam, langsam und mit großer Wertschätzung für Ihre individuellen Grenzen.
Wie arbeitet SE?
- Wir richten die Aufmerksamkeit auf Körperempfindungen und innere Bewegungen.
- Wir stärken Ihre Fähigkeit, angenehme und stabilisierende Empfindungen wahrzunehmen.
- Wir arbeiten in kleinen Schritten („Titration“), um Überforderung zu vermeiden.
- Wir unterstützen Ihr Nervensystem dabei, zwischen Aktivierung und Entspannung flexibler zu pendeln.
Dabei geht es nicht um ein erneutes Durchleben belastender Situationen, sondern um das Wiederfinden von innerer Sicherheit und Selbstregulation.
Mit der Zeit kann sich das Gefühl entwickeln:
Mein Körper ist nicht gegen mich.
Er trägt die Fähigkeit zur Heilung bereits in sich.
Einzel- und Gruppentherapie
Ich biete Somatic Experiencing sowohl im Einzelsetting als auch in der Gruppe an.
In der Einzeltherapie entsteht ein geschützter Raum, in dem wir sehr individuell und fein abgestimmt mit Ihrem Nervensystem arbeiten können. Tempo, Tiefe und Fokus orientieren sich dabei stets an Ihrer Stabilität und Ihren Bedürfnissen.
In der Gruppentherapie kommt eine zusätzliche Ressource hinzu: die regulierende Kraft von Co-Regulation. In achtsam geführten Übungen und im gemeinsamen Erleben kann spürbar werden, wie unser Nervensystem auf sichere Verbindung reagiert. Viele Menschen erfahren die Gruppe als stärkend, weil sie erleben, dass Regulation und Sicherheit auch im Miteinander entstehen können.
NARM – Integration von Bindungs- und Entwicklungstrauma
Viele seelische Verletzungen entstehen nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern in Beziehungen. Wenn wir als Kinder wiederholt nicht gesehen, nicht verstanden oder nicht ausreichend geschützt wurden, hinterlässt das Spuren – in unserem Selbstbild, in unseren Beziehungen und im Kontakt zu unseren Gefühlen.
Die NeuroAffective Relational Model (NARM) ist ein achtsamer, moderner Ansatz zur Begleitung von Bindungs- und Entwicklungstrauma. Entwickelt wurde er von dem Psychotherapeuten Laurence Heller. NARM verbindet neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit körperorientierter und beziehungsorientierter Therapiearbeit.
Worum geht es bei NARM?
Im Zentrum steht nicht die Frage: „Was stimmt nicht mit mir?“
Sondern vielmehr: „Was ist mir geschehen – und wie habe ich gelernt, damit umzugehen?“
Frühe Verletzungen führen oft zu tief verankerten Überlebensstrategien. Vielleicht haben Sie gelernt, besonders stark zu sein und nichts zu brauchen. Vielleicht passen Sie sich stark an, vermeiden Nähe oder verlieren sich in Leistung. Diese Strategien waren einst kluge Lösungen. Heute jedoch können sie Beziehungen erschweren und das Gefühl verstärken, nicht wirklich verbunden zu sein – weder mit anderen noch mit sich selbst.
NARM würdigt diese Strategien. Es geht nicht darum, etwas „wegzumachen“, sondern darum, behutsam zu verstehen, wie sie entstanden sind – und neue Erfahrungen von Selbstkontakt und Beziehung zu ermöglichen.
Wie arbeitet NARM?
NARM ist gegenwarts- und ressourcenorientiert. Das bedeutet:
- Wir bleiben im Hier und Jetzt.
- Wir folgen Ihrem inneren Erleben – Ihrem Körperempfinden, Ihren Gefühlen, Ihren Gedanken.
- Wir erforschen gemeinsam alte Muster, ohne in belastende Erinnerungen einzutauchen, wenn es nicht notwendig ist.
- Wir stärken Ihre Fähigkeit zur Selbstregulation und Selbstmitgefühl.
Im geschützten therapeutischen Raum kann allmählich etwas Neues entstehen: Mehr innere Sicherheit. Mehr Lebendigkeit. Mehr Wahlmöglichkeiten im Denken, Fühlen und Handeln.
Einzel- und Gruppentherapie
Ich arbeite mit NARM sowohl im Einzelsetting als auch in der Gruppe.
In der Einzeltherapie steht Ihr ganz persönlicher Weg im Mittelpunkt. In Ihrem Tempo und mit achtsamer Begleitung können wir Ihre individuellen Prägungen erforschen und neue innere Erfahrungen ermöglichen.
In der Gruppentherapie entsteht zusätzlich ein heilsamer Beziehungsraum. Hier können alte Beziehungsmuster im geschützten Rahmen sichtbar werden und neue Erfahrungen von Resonanz, Zugehörigkeit und authentischem Kontakt wachsen. Viele Menschen erleben die Gruppe als kraftvolle Ergänzung, weil sie spüren: Ich bin nicht allein mit meiner Geschichte.
NADP – Neuroaffektive Entwicklungsbegleitung
NeuroAffective Developmental Psychology (NADP) wurde von der dänischen Psychotherapeutin Marianne Bentzen entwickelt. Der Ansatz verbindet Erkenntnisse aus Neurobiologie, Entwicklungspsychologie und Körperpsychotherapie. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich frühe neuronale und emotionale Strukturen entwickeln – und wie nicht vollständig gereifte Funktionen später behutsam unterstützt werden können.
Wichtige fachliche Aspekte:
- NADP integriert Entwicklungspsychologie, Neuroaffektforschung und Körperpsychotherapie.
- Es arbeitet mit dem Konzept der entwicklungsbezogenen Stufen des Gehirns (Reptilien-, limbisches, kortikales System – vereinfacht dargestellt).
- Ziel ist Nachreifung und Integration nicht vollständig entwickelter Funktionen.
- Es wird häufig mit Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Kontaktübungen kombiniert.
Worum geht es bei NADP?
Frühe Entwicklung verläuft in aufeinander aufbauenden Schritten. Unser Nervensystem organisiert sich von grundlegender körperlicher Regulation hin zu emotionaler Differenzierung und schließlich zu bewusster Selbstreflexion. Werden diese Prozesse durch Stress oder fehlende Sicherheit unterbrochen, kann sich das später zeigen als:
- chronische Unsicherheit oder innere Unruhe
- Schwierigkeiten mit Nähe und Abgrenzung
- emotionale Überflutung oder Abspaltung
- ein fragiles oder bruchstückhaftes Selbstgefühl
NADP versteht diese Phänomene nicht als „Störung“, sondern als Ausdruck einer Entwicklung, die unter schwierigen Bedingungen stattgefunden hat.
Im Zentrum steht daher nicht Konfrontation, sondern Nachreifung.
Was damals nicht ausreichend entstehen konnte, darf heute – in einem sicheren Rahmen – Schritt für Schritt wachsen.
Wie arbeitet NADP?
- Wir orientieren uns an entwicklungsbezogenen Ebenen des Gehirns und der Selbstorganisation.
- Wir arbeiten mit Körperwahrnehmung, achtsamer Bewegung und differenzierter Affektwahrnehmung.
- Wir unterstützen die Integration von Impuls, Gefühl und Bewusstsein.
- Wir ermöglichen korrigierende Beziehungserfahrungen im therapeutischen Kontakt.
Der Prozess geschieht langsam und ressourcenorientiert. Entwicklung braucht Sicherheit. Das Nervensystem darf erfahren, dass es heute mehr Möglichkeiten hat als damals.
Mit der Zeit kann ein neues inneres Erleben entstehen:
Mehr innere Stimmigkeit.
Mehr Selbstkontakt.
Mehr Vertrauen in die eigene Regulation.
Einzel- und Gruppentherapie
Ich arbeite mit NADP sowohl in der Einzeltherapie als auch in der Gruppe.
Im Einzelsetting können wir sehr fein auf Ihre individuelle Entwicklungsgeschichte eingehen. Die therapeutische Beziehung bietet dabei einen stabilen Rahmen für Integration und innere Neuorganisation.
In der Gruppe entsteht darüber hinaus ein Feld von Resonanz und Spiegelung. Gerade bei frühen Entwicklungsthemen kann es heilsam sein, sich im Kontakt mit anderen sicher zu erleben – wahrgenommen, reguliert und in der eigenen Lebendigkeit unterstützt.
„Wege, die in Gemeinschaft gegangen werden, sind leichter zu gehen.“
